Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) in der Metallindustrie zielt darauf ab, die physische und psychische Gesundheit der Beschäftigten systematisch zu fördern und Arbeitsunfälle sowie berufsbedingte Erkrankungen zu reduzieren; typische Schwerpunkte sind Ergonomie an Montagestationen, Lärm- und Vibrationsschutz, Umgang mit Gefahrstoffen, Schicht- und Belastungsmanagement sowie Haut- und Atemschutz. Ein wirksames BGM verbindet gesetzlich vorgeschriebene Arbeitssicherheit und arbeitsmedizinische Vorsorge mit präventiven Maßnahmen wie Bewegungs- und Rückenschulungen, gesundheitsfördernden Pausenregelungen, Stressprävention und betrieblichen Gesundheitsangeboten (z. B. Sport, Ernährung, Suchtprävention). Wichtige Bausteine sind die Einbindung von Führungskräften und Betriebsrat, regelmäßige Gefährdungsbeurteilungen, Schulungen, Anpassung von Arbeitsplätzen durch Hebehilfen und Automatisierung sowie ein strukturiertes betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) nach längerer Krankheit. Gut implementiertes BGM in metallverarbeitenden Betrieben führt zu weniger Fehlzeiten, höherer Motivation und Produktivität und trägt langfristig zur Wettbewerbsfähigkeit bei.
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